Wissenschaftliche Fakten zu 2 Mineralien — gemäß EU-Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Leitfaden entdeckenDer Kohlenhydrat-Stoffwechsel umfasst alle biochemischen Vorgänge, die mit der Aufnahme, dem Abbau, der Umwandlung und der Speicherung von Kohlenhydraten im menschlichen Körper zusammenhängen. Kohlenhydrate zählen neben Fetten und Proteinen zu den drei Hauptgruppen der Makronährstoffe und dienen dem Organismus als primäre Energiequelle.
Nach der Nahrungsaufnahme werden komplexe Kohlenhydrate wie Stärke durch Enzyme im Speichel und im Dünndarm in einfache Zucker wie Glukose zerlegt. Diese Glukose gelangt über die Darmwand ins Blut und wird von dort in die Zellen transportiert, wo sie im Rahmen der Glykolyse und des Citratzyklus zur Energiegewinnung genutzt wird.
Bestimmte Spurenelemente sind an diesen Prozessen als Kofaktoren beteiligt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat entsprechende wissenschaftliche Gutachten vorgelegt, auf deren Grundlage die EU-Kommission zugelassene gesundheitsbezogene Angaben veröffentlicht hat.
Sowohl Zink als auch Chrom verfügen über von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angaben im Bereich des Stoffwechsels.
Zink ist ein Spurenelement, das als Kofaktor in über 300 Enzymsystemen vorkommt. Im Kontext des Kohlenhydrat-Stoffwechsels ist Zink an der Struktur und Speicherung von Insulin in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse beteiligt. Insulin wird dort als Zink-Insulin-Hexamer gespeichert und bei Bedarf freigesetzt.
Lebensmittel wie Austern, Rindfleisch, Kürbiskerne und Haferflocken zählen zu den natürlichen Zinkquellen. Der tägliche Referenzwert für Zink liegt gemäß EU-Verordnung bei 10 mg.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Chrom ist ein Spurenelement, das in der dreiwertigen Form (Cr³⁺) biologisch aktiv ist. Im menschlichen Organismus wird Chrom mit der Wirkung von Insulin in Verbindung gebracht. Es wird angenommen, dass Chrom die Insulinsensitivität auf zellulärer Ebene beeinflusst und so an der Verarbeitung von Makronährstoffen mitwirkt.
Brokkoli, Traubensaft, Vollkornprodukte und Fleisch gelten als natürliche Chromquellen. Der tägliche Referenzwert für Chrom liegt gemäß EU bei 40 µg.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Kohlenhydrate liefern dem Körper den größten Teil seiner Energie. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen stammen etwa 45–60 % der täglichen Kalorienzufuhr aus Kohlenhydraten. Die korrekte Verarbeitung dieser Nährstoffe ist an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt:
Für einen reibungslosen Ablauf dieser Prozesse benötigt der Körper verschiedene Kofaktoren, darunter Spurenelemente. Die Verordnung (EU) Nr. 432/2012 enthält wissenschaftlich geprüfte Angaben zu den Beiträgen bestimmter Mineralien zum normalen Stoffwechsel.
Die Glykolyse ist ein zehnstufiger Stoffwechselweg, der im Zytoplasma jeder Zelle abläuft. Dabei wird ein Molekül Glukose (6 Kohlenstoffatome) in zwei Moleküle Pyruvat (jeweils 3 Kohlenstoffatome) gespalten. Dieser Prozess erzeugt netto zwei Moleküle ATP und zwei Moleküle NADH.
Mehrere Enzyme der Glykolyse benötigen Metall-Ionen als Kofaktoren. So ist etwa Magnesium für die Aktivität der Hexokinase und der Pyruvatkinase erforderlich. Zink wiederum ist als Bestandteil verschiedener Dehydrogenasen und Isomerasen an verwandten Stoffwechselwegen beteiligt.
Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 gilt die folgende zugelassene Angabe:
„Zink trägt zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Auf biochemischer Ebene ist Zink Bestandteil der Insulin-Speichergranula in den Betazellen des Pankreas. Insulin wird dort als Hexamer zusammen mit zwei Zink-Ionen gespeichert. Bei der Sekretion dissoziiert das Hexamer, und das aktive Monomer wird in den Blutkreislauf abgegeben. Darüber hinaus ist Zink an der Aktivität der Aldolase und der Alkoholdehydrogenase beteiligt — Enzymen, die im weiteren Kohlenhydratabbau eine Rolle spielen.
Für Chrom besteht ebenfalls eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe:
„Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Chrom in seiner dreiwertigen Form (Cr³⁺) wird mit dem Chromodulin-Komplex in Verbindung gebracht, einem Oligopeptid, das nach der Insulinbindung an den Insulinrezeptor rekrutiert wird. Es wird vermutet, dass dieser Komplex die Signaltransduktion des Insulins auf zellulärer Ebene moduliert. Da Insulin die Aufnahme von Glukose, Aminosäuren und Fettsäuren in die Zellen beeinflusst, betrifft die Wirkung von Chrom den gesamten Makronährstoff-Stoffwechsel.
Ausführliche Informationssammlung zu Zink, Chrom und deren dokumentiertem Beitrag zum Stoffwechsel — basierend auf EU-zugelassenen Angaben.
Einmaliger Zugang · Digitales Informationsprodukt
Die auf dieser Webseite bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder eine approbierte Ärztin. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Diese Webseite steht in keiner Verbindung zu Google LLC, YouTube LLC, Alphabet Inc. oder einem ihrer Tochterunternehmen. Google und YouTube sind eingetragene Marken von Alphabet Inc. Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte wurden nicht von Google oder YouTube geprüft, genehmigt oder empfohlen. Alle auf dieser Webseite gezeigten Ergebnisse und Aussagen sind individuell und können von Person zu Person abweichen. Wir verwenden möglicherweise Google-Dienste für Werbezwecke, was keine inhaltliche Verbindung oder Empfehlung durch Google oder YouTube impliziert.